Infrastruktur & Monitoring
Der Teil, den niemand sieht, bis er ausfällt: Server, Sicherung, Überwachung. Eingerichtet, gehärtet und im Blick behalten.
Woran es meistens hakt
Es läuft. Bis es nicht mehr läuft — und dann steht die Frage im Raum, wer es merkt, wie schnell, und ob jemand weiß, wie es wieder anläuft. Meistens hat das nie jemand beauftragt, weil es niemand vermisst hat.
Was Sie davon haben
- Feste Kosten statt einer Rechnung, die mit der Nutzung wächst
- Jemand merkt es, wenn nachts etwas ausfällt
Wie wir das machen
Warum eigener Server
Weil Plattformen Preise ändern und Dienste einstellen. Auf unserem Produktivserver laufen ein Dutzend Container für neun Euro im Monat — bei nutzungsbasierter Abrechnung wäre das ein Vielfaches. Der Preis dafür: Man muss sich kümmern. Für Lastspitzen, Auflagen an den Standort der Daten oder ein Team, das keinen Server betreuen will, ist der umgekehrte Weg richtig — dann bauen wir es in der Cloud, etwa auf AWS. Die Frage ist nicht, was moderner ist, sondern was in Ihrem Fall billiger und ruhiger läuft.
Jeder Dienst mit festen Grenzen
Speicher und Rechenanteil sind pro Container gedeckelt. Wenn ein Prozess Amok läuft, nimmt er nicht alles andere mit. Das lernt man einmal auf die harte Tour und macht es danach immer so.
Bauen und Betreiben gehören getrennt
Seit Juli 2026 läuft bei uns ein zweiter Server, ausschließlich für Builds und Hintergrundarbeit. Der Grund war ein Ausfall: Rechenintensive Prozesse hatten die Produktivmaschine ausgebremst. Seitdem ist getrennt, was sich gegenseitig stört — und der Build-Rechner hängt nicht mehr am Abrechnungsmodell eines CI-Anbieters.
Überwachung, die man nicht wegklickt
Werkzeuge, die permanent Alarm schlagen, werden nach zwei Wochen stummgeschaltet. Wir haben uns deshalb ein eigenes gebaut, das nur zeigt, was gerade zählt: Wer wurde gesperrt, wann läuft welches Zertifikat ab, woher kommt der Verkehr. Beide Server melden sich dort, ohne dass einer auf den anderen zugreifen muss. Wo mehr zusammenkommt als eine Handvoll Dienste, ist ein fertiges Werkzeug die bessere Antwort — mit Datadog arbeiten wir täglich und richten es so ein, dass es genau die Alarme schickt, die jemand auch liest.
Härtung gehört zum Aufsetzen, nicht danach
Anmeldung nur per Schlüssel, kein Root-Login, sieben Sperrregeln gegen automatisierte Angriffe, nächtliche Prüfläufe, automatische Sicherheitsupdates. Nichts davon ist aufwendig. Es fehlt nur meistens, weil es keiner beauftragt und niemand vermisst — bis es zu spät ist.
Womit wir arbeiten
- Docker
- nginx
- Linux
- Datadog
- AWS
- fail2ban
Belegt durch
Der erste Schritt
Eine Bestandsaufnahme: was läuft wo, wer kommt dran, was passiert bei einem Ausfall. Danach wissen Sie, wo Sie stehen — auch wenn Sie danach nichts ändern.